08.08.2018 - 18:00 Uhr

freenet AG berichtet erneutes Kundenwachstum im zweiten Quartal und bestätigt Prognose für 2018

  • Der Gesamtumsatz der freenet AG steigt vor Anwendung von IFRS 15 auf 894 Millionen Euro
  • Das EBITDA1 erhöht sich gegenüber dem Vorjahresquartal um 9,6 Millionen Euro auf 117,9 Millionen Euro
  • Der besonders werthaltige Postpaid-Kundenbestand wächst auf 6,83 Millionen Kunden
  • Im Segment TV und Medien wächst der Kundenbestand ebenfalls

Die freenet AG hat heute in einem Zwischenbericht die Ergebnisse für das zweite Quartal 2018 bekannt gegeben und die Prognose für das Geschäftsjahr 2018 bestätigt.

Im zweiten Quartal 2018 verzeichnete der Konzern eine Steigerung der wesentlichen Kennzahlen gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Ohne die Effekte aus der Umstellung auf IFRS 15 ergab sich ein Wachstum der Konzernumsatzerlöse mit 54,8 Millionen Euro um 6,5 Prozent auf 894 Millionen Euro. Der tatsächlich ausgewiesene Umsatz belief sich auf 696,6 Millionen Euro.

Die Anzahl der Vertragskunden im Segment Mobilfunk erhöhte sich im Verlauf der vergangenen zwölf Monate um rund 264.000 auf 6,83 Millionen Kunden. Im Vergleich zum ersten Quartal 2018 nahm die Anzahl um rund 58.000 Kunden zu. Der entsprechende Umsatz pro Kunde bleibt mit 21,50 Euro pro Monat stabil.

Die erfreuliche Entwicklung der wesentlichen Kennzahlen im Segment TV und Medien setzte sich im zweiten Quartal 2018 weiter fort. Sowohl freenet TV (DVB-T2 HD) als auch waipu.tv (IPTV) registrieren seit der Einführung kontinuierlich steigende Kundenzahlen. Zum Ende des zweiten Quartals 2018 beläuft sich der freenet TV Kundenbestand auf 1,14 Millionen. Bei waipu.tv wurden im zweiten Quartal 2018 rund 215.000 neue Registrierungen gezählt; im Vergleich zum Vorquartal stieg die Anzahl der zahlenden Kunden zum Ende des Berichtszeitraums um 31 Prozent auf rund 174.000 Abo-Kunden. Einhergehend mit der positiven Entwicklung der Kundenzahlen lagen die Umsatzerlöse im Segment TV und Medien bei 77,3 Millionen Euro.

Das EBITDA der freenet AG stieg im zweiten Quartal 2018 gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres um 9,6 Millionen Euro auf 117,9 Millionen Euro. Zu diesem Ergebnis trugen das Segment Mobilfunk mit 101,3 Millionen Euro (Q2/2017: 99,9 Millionen Euro), das Segment TV und Medien mit 13 Millionen Euro sowie das Segment Sonstige/Holding mit -3,7 Millionen Euro bei. Ferner ergab sich aus einem Teilverkauf der UKW-Infrastruktur ein einmaliger EBITDA-Sondereffekt in Höhe von 7,3 Millionen Euro, der aber im weiteren Jahresverlauf durch entsprechend geringere Erlöse im UKW teilweise kompensiert werden wird.

Das EBITDA exklusive Sunrise betrug 108,1 Millionen Euro, was einem Anstieg in Höhe von 9,4 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahresquartal entspricht.

Der Free Cashflow2 blieb mit 111,1 Millionen Euro leicht unter dem Niveau des Vorjahresquartals (Q2/2017: 124,7 Millionen Euro), übertraf jedoch die Halbjahresprognose um 3,9 Millionen Euro.

Christoph Vilanek, Vorstandsvorsitzender der freenet AG, kommentiert die Ergebnisse wie folgt: „Unsere Strategie mit Fokus auf das Endkunden-Abogeschäft verfolgen wir konsequent. Entsprechend bin ich sehr zufrieden mit der Entwicklung der Kundenbestände in Mobilfunk, Digital Lifestyle und TV – sie sind Grundlage für langfristige Stabilität und Wachstum.“

Der Zwischenbericht zum 30. Juni 2018 steht im Bereich Investor Relations unter https://www.freenet-group.de/investor-relations/publikationen/index.html zur Verfügung.

1) Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern, inklusive der Ergebnisanteile der nach der Equity-Methode einbezogenen Unternehmen (EBIT) exklusive Abschreibungen und latenten Steuern aus der Folgebilanzierung von nach der Equity-Methode einbezogenen Unternehmen und zuzüglich Abschreibungen und Wertminderungen.

2) Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit verringert um die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte, zuzüglich der Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen.

 


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