20.04.2020 - 12:00 Uhr

Was macht eigentlich ein Online Marketing Manager?

Ganz authentisch: So sitzt ein Online Marketing Manager immer in seinem Homeoffice.
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Ganz authentisch: So sitzt ein Online Marketing Manager immer in seinem Homeoffice.

 

Marketing kennt jeder. Bei „Key Performance Indicator“ (kurz KPI) verliere ich vermutlich die ersten aus unseren Reihen. Hut ab an all jene, die auch noch bei wüsten Begrifflichkeiten wie „Facebook Pixel“, „Google Tag“ oder „Custom Audience“ wissen, worum es geht! Es ist keine Schande, hier nicht ganz folgen zu können. Ich lade euch ein, etwas mehr darüber zu erfahren, wie meine Arbeit als Trainee im Online Marketing bei der freenet AG aussieht und womit ich mich täglich beschäftige.

Es ist Dienstag kurz nach 8 Uhr. Prio 1: Kaffee! Während ich meine neuen E-Mails gegenprüfe, werde ich langsam wieder Mensch. Wie jeden Morgen checke ich zunächst die Zahlen – unsere KPIs - der aktuellen YouTube-Kampagnen. Dabei interessiert mich vor allem, wie viele Personen wir in welcher Frequenz mit unseren Videos erreichen konnten. Schließlich wollen wir mit unseren aktuellen Werbemaßnahmen viele Leute ansprechen und gleichzeitig im Kopf bleiben. Ich beobachte auch die Preisentwicklung und lege ein paar Optimierungs-Hebel um. Immerhin soll unser Budget effizient und sinnvoll Einsatz finden.

Diverse Meetings füllen heute den Tag, wie Absprachen mit meinem Team zu laufenden Kampagnen, Marketing-Strategien und technischen Neuerungen. Spannend sind zudem Termine mit Schnittstellen wie dem Category Management. Neben der Abstimmung anstehender Fokus-Angebote werden hier auch die aktuellen Zahlen der anderen Marketing-Kanälen besprochen. Auch die Steuerung unserer Agenturen zählt zu meinem Aufgabenbereich und dem meiner Kollegen. Die Zeit kann hier sehr schnell an einem vorbeifliegen.

Gegen Abend bereite ich die nächste anstehende Kampagne in unseren Tools vor und freue mich schon darauf, hier im Verlauf Analysen durchzuführen und zu prüfen, wie gut die neuen Maßnahmen und Angebote bei unseren Kunden ankommen.

Noch habe ich gar nicht aufgelöst, was die kryptischen eingangs erwähnten Fremdwörter überhaupt bedeuten und möchte euch hier auch nicht im Regen stehen lassen: Mit Facebook Pixel und Google Tags „markieren“ wir Nutzer auf unseren Seiten und können damit (vollkommen anonymisiert) Rückschlüsse darüber ziehen, wer hier welche Aktionen getätigt hat, wie z.B. ein Kauf eines Telekom-Tarifs. Über „Custom Audiences“ können wir Personengruppen sammeln, welche bestimmte Aktionen, wie diesen Tarif-Kauf, durchgeführt haben. Das hilft uns beim Optimieren unserer Werbemaßnahmen. So können wir bspw. alle Personen, die bereits bei uns einen Handyvertrag bestellt haben aus der Bewerbung unserer aktuellen Tarif-Angebote ausschließen. Schließlich haben sie ja bereits bestellt und bedürfen daher keiner Tarif-Bewerbung. Somit sparen wir Geld und allokieren dieses zielgenauer. Ziemlich schlau, oder?

Es sind genau diese kleinen Kniffe und technischen Hilfsmittel, welche ich so sehr an meinem Job liebe. Ich sehe es für mich als regelmäßige Challenge, stetig zu optimieren und unsere KPIs zu verbessern und nutze dafür das breite Portfolio, das Facebook, YouTube, Amazon und Co. mir hier zur Verfügung stellen. Da laufend Neuerungen auf den Markt kommen, lernt man in diesem Feld nie aus.


Über mich:

Ich bin Christian Weiland, 30 Jahre jung und habe mich nach meinem Soziologie-Studium in untypische Gewässer gewagt. Ich habe zunächst bei einer Agentur für diverse Kunden Marketing Kampagnen im Social-Media-Umfeld ausgesteuert und strategisch beraten. Einer dieser Agentur-Kunden war das sympathische Unternehmen freenet, in welchem ich nun Fuß fassen kann als Trainee in den Teams Display & Social Media sowie SEA & SEO. Fun Fact: Wer sich wie meine ehemaligen Kindergarten-Freunde über Sommerhits freut, darf gerne „Weiland-o“ trällern, sollte man sich über den Weg laufen.


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