28.02.2013 - 19:10 Uhr

freenet Konzern mit vorläufigen Ergebniszahlen für 2012: Konzernergebnis auf Rekordniveau

• freenet steigert Konzernergebnis um 20,3% auf neues Rekordniveau von 173,2 Millionen Euro
• freenet übertrifft eigene Vorhersagen für 2012 und realisiert 357,8 Millionen Euro Konzern-EBITDA bzw. 260,0 Millionen Euro Free Cashflow*
• Anstieg des Vertragskundenbestands von über 40.000 auf 5,79 Millionen Kunden
• Erhöhung der Bandbreite für Dividendenausschüttungen auf 50 bis 75 Prozent des Free Cashflows
• Ausblick 2013 und 2014 für EBITDA von 355,0 Millionen Euro und 360,0 Millionen Euro und Free Cashflow von 255,0 Millionen Euro und 260,0 Millionen Euro

Die freenet AG setzt konsequent und erfolgreich ihre Produkt- und Serviceoffensive im Kerngeschäftsfeld der mobilen Sprach- und Datendienste, mit einer klaren Fokussierung auf hochwertige Vertragskunden, weiter fort und steigerte nach vorläufigen Zahlen das Konzernergebnis signifikant um 20,3 Prozent auf 173,2 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr mit 144,0 Millionen Euro.

Die Gesellschaft erwirtschaftete ein Konzern-EBITDA (Ergebnis vor Abschreibungen und Wertminderungen, Zinsen und Steuern) von 357,8 Millionen Euro; eine deutliche Steigerung zum Vorjahr mit 337,4 Millionen Euro. Der Free Cashflow beläuft sich auf 260,0 Millionen Euro und erhöhte sich somit ebenfalls gegenüber dem Vorjahr um 19,0 Millionen Euro (241,0 Millionen Euro in 2011). „Damit zahlt sich die konsequente Konzentration auf hochwertige Umsätze nachhaltig aus“, stellt Joachim Preisig, Vorstand Finanzen & Controlling der freenet AG, fest. Die freenet AG übertrifft somit ihre im November 2012 erhöhte Prognose von 355,0 Millionen Euro für das Konzern-EBITDA und von 255,0 Millionen Euro für den Free Cashflow.

„Die hervorragenden Ergebnisse gehen mit einem konsequenten Ausbau unserer Produkt- und Dienstleistungsangebote sowie mit Investitionen in unsere Shopkette und neue Vertriebskanäle einher“, kommentiert Christoph Vilanek, Vorstandsvorsitzender der freenet AG, die vorläufigen Geschäftszahlen. Vor diesem Hintergrund erzielte die freenet AG im abgelaufenen Geschäftsjahr auf Basis vorläufiger Zahlen einen Konzernumsatz von 3,09 Milliarden Euro (Vorjahr angepasst: 3,27 Milliarden Euro); somit liegt dieser leicht über dem zuletzt prognostizierten Mindestwert von 3,0 Milliarden Euro. Mit einem Umsatzbeitrag von 3,03 Milliarden Euro war das Geschäftssegment Mobilfunk erneut dominierend im freenet Konzern. Der Umsatzrückgang bei nahezu stabilem ARPU resultiert aus reduzierten Hardwareumsätzen mit geringerer Marge, aus gesunkenen Umsätzen mit Prepaid-Kunden aufgrund ergebnisneutraler Ausbuchungen inaktiver SIM-Karten sowie aus einem im Vorjahresvergleich geringeren durchschnittlichen Vertragskundenbestand in Folge der strategischen Fokussierung auf werthaltige Kundenbeziehungen.

Mit einem Plus von über 40.000 Kunden entwickelte sich der zukunftsträchtige Vertragskundenbestand besonders erfreulich; so stieg diese Zahl in der zweiten Jahreshälfte erstmals wieder an und belief sich zum Bilanzstichtag auf 5,79 Millionen Kunden (Vorjahr: 5,75 Millionen). Der No-frills-Bereich, in welchem vorwiegend über das Internet abgeschlossene Mobilfunkverträge im Discount-Bereich abgebildet werden, entwickelte sich mit einem Anstieg der Kunden auf 2,71 Millionen (Vorjahr: 2,37 Millionen) besonders dynamisch. Im Ergebnis steigerte freenet die wichtige Steuerungsgröße des Customer Ownership – definiert als kumulierter Kundenbestand im Vertrags- und No-frills-Bereich – um 4,7 Prozent von 8,12 Millionen Kunden im Vorjahr auf 8,50 Millionen Kunden. Insgesamt hat die freenet 14,08 Millionen Mobilfunkkunden.

Die freenet AG erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2012 ein Konzern-EBITDA von 357,8 Millionen Euro (2011: 337,4 Millionen Euro). In 2012 fielen im freenet Konzern keine restrukturierungsbedingten Einmaleffekte mehr an (2011: 22,9 Millionen Euro).

Im Jahr 2012 erzielte das Unternehmen einen Konzerngewinn vor Steuern in Höhe von 166,9 Millionen Euro; gegenüber dem Vorjahr (117,3 Millionen Euro) eine Steigerung um 49,6 Millionen Euro beziehungsweise 42,3 Prozent. Hauptgründe für diese Entwicklung waren das gegenüber 2011 gestiegene EBITDA (+ 20,4 Millionen Euro), die niedrigeren Abschreibungen (+ 20,1 Millionen Euro), vor allem auf immaterielle Vermögenswerte, und ein verbessertes Zinsergebnis (+ 9,1 Millionen Euro).

freenet trieb dabei die Entschuldung weiter voran; so führte freenet zum Jahresende 2012 die Nettoverschuldung um 14,8 Prozent auf 451,3 Millionen Euro zurück (Vorjahr: 529,4 Millionen Euro). Damit verringerte sich der Verschuldungsfaktor als Quotient von Nettoverschuldung zu EBITDA auf 1,26 (Vorjahr: 1,57).

„Aufgrund der vorläufigen, über den letzten Erwartungen liegenden Geschäftsergebnissen, passen wir unsere ursprünglich für das Geschäftsjahr 2012 bekannt gegebene Dividendenpolitik an und erhöhen die Bandbreite für Dividendenausschüttungen auf 50 bis 75 Prozent des Free Cashflows“, so Preisig weiter. Bisher belief sich der Ausschüttungsrahmen auf 40 bis 60 Prozent.

Zur ertragsorientierten Optimierung der Kapitalstruktur hat der Vorstand außerdem beschlossen, den ursprünglich für das Geschäftsjahr 2012 bekannt gegebenen Zielkorridor des Verschuldungsfaktors auf 1,0 bis 2,5 anzupassen (bisher: 1,5 bis 2,5). Die Zielwerte der übrigen Kenngrößen der Finanzstrategie (Interest Cover, Eigenkapitalquote und Liquiditätsreserve) bleiben unverändert.

Ferner sollen auch zukünftig 50 bis 75 Prozent des Free Cashflows als Dividende ausgeschüttet werden.

Ausblick
Der freenet Konzern strebt für das Jahr 2013 einen steigenden Konzernumsatz an, der sich auch in 2014 nochmals leicht steigern sollte. Ausschlaggebend hierfür sind neben der Erstkonsolidierung von GRAVIS die Erwartungen einer leicht steigenden Vertragskundenbasis, die weiterhin erfolgreiche Vermarktung von werthaltigen Postpaid-Verträgen in Verbindung mit Datenprodukten sowie die Vermarktung von hochwertigen Endgeräten.

„Mit dem Kauf von GRAVIS im ersten Quartal 2013 erfolgte die strategische Ausrichtung und die Sortimentserweiterung der freenet als Digital-Lifestyle-Provider. Wir können mit den begehrten Apple-Produktwelten neue Wachstumsfelder adressieren und gleichzeitig auch die Attraktivität unserer eigenen mobilcom-debitel Shops erhöhen“, kommentiert Christoph Vilanek den positiven Ausblick der freenet. „Neben zahlreichen Vorteilen, die die Integration der beiden Organisationen bringen wird, harmonieren die exzellenten Hardware-Angebote hervorragend mit unseren ausgezeichneten Smartphone- und Datentarifen; diese Synergien gilt es geschickt zu nutzen“, so Vilanek weiter.

Für die Geschäftsjahre 2013 und 2014 strebt die Gesellschaft ein Konzern-EBITDA von 355,0 Millionen Euro beziehungsweise von 360,0 Millionen Euro sowie einen Free Cashflow von 255,0 Millionen Euro beziehungsweise von 260,0 Millionen Euro an.

Zum 31. Dezember 2012 beschäftigte die freenet AG 3.886 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Der Geschäftsbericht 2012 der freenet AG steht voraussichtlich am 26. März 2013 unter http://www.freenet-group.de/investor-relations zum Download bereit.

*Free Cashflow ist definiert als Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit verringert um die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte, zuzüglich der Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen.

Disclaimer:
Diese Meldung enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf derzeitigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung der freenet AG beruhen. Bekannte und unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächliche Entwicklung, insbesondere die Ergebnisse, die Finanzlage und die Geschäfte unserer Gesellschaft, wesentlich von den hier gemachten zukunftsgerichteten Aussagen abweichen. Die Gesellschaft übernimmt keine Verpflichtung, diese zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren oder sie an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen. Alle Angaben beruhen auf vorläufigen Berechnungen vor abschließender Konsolidierung und Abschluss der Prüfung. Es können sich daher Abweichungen zu den am 26. März 2013 vorzulegenden endgültigen Geschäftszahlen ergeben.




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