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freenet AG erhöht Guidance für Gesamtjahr 2011 nach gutem 1. Halbjahr

09.08.2011 - 20:50 Uhr

• Erwartetes recurring Konzern-EBITDA 350 Mio. € (+25 Mio. €)
• Erwarteter Free Cashflow* über 220 Mio. € (+20 Mio. €)
• Kundenverluste im Vertragsgeschäft unter 450.000 (vorher 500.000)

Die freenet AG sieht sich auf Basis der vorliegenden Zahlen des ersten Halbjahres 2011 in ihrer Fokussierung auf rentable Kundenbeziehungen bestärkt und erhöht in der Folge ihre Guidance für das gesamte Geschäftsjahr 2011: „Aufgrund unserer starken Performance in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres und den daraus resultierenden guten Ergebnissen, gehen wir jetzt von einem – um Einmaleffekte bereinigten – recurring Konzern-EBITDA von 350 Millionen Euro und einem Free Cashflow von über 220 Millionen Euro für 2011 aus“, kommentiert Joachim Preisig, Vorstand Finanzen & Controlling der freenet AG, die Halbjahresergebnisse. Die wesentlichen Treiber für diese deutlich verbesserten Aussichten sind, neben der Stärkung der eigenen Vertriebskanäle, die Verbesserung der Konditionen mit den Lieferanten, die erfolgreichen neuen Tarife und ein sehr starkes Neukunden-Geschäft im Juli.

Die freenet AG erwirtschaftete im ersten Halbjahr 2011 ein recurring Konzern-EBITDA (Ergebnis vor Abschreibungen und Wertminderungen, Zinsen und Steuern) von 173,9 Millionen Euro; davon allein 89,7 Millionen Euro im erfolgreichen zweiten Quartal. Auch der Free Cashflow entwickelte sich in diesem Zeitraum positiv und beläuft sich auf 124,2 Millionen Euro.

Infolge der gegenüber dem Vorjahr verminderten Kundenbasis reduzierte sich der Konzernumsatz im ersten Halbjahr 2011 erwartungsgemäß auf 1.546,3 Millionen Euro (-5,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum). Das Konzernergebnis aus weitergeführten Geschäftsbereichen wuchs um 0,8 Millionen Euro auf ein hohes Niveau von 46,7 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2011 an. Das Konzernergebnis inklusive aufgegebener Geschäftsbereiche beläuft sich auf 46,9 Millionen Euro (1. Halbjahr 2010: 44,4 Millionen Euro).

Die Anzahl der Mobilfunkteilnehmer entwickelte sich im Rahmen der unterjährigen Planung und lag zum Ende des ersten Halbjahres bei 15,20 Millionen. Der Kundenbestand im wichtigen Postpaid-Vertragskundenbereich reduzierte sich infolge der fortgesetzten qualitativen Ausrichtung zum gleichen Stichtag gegenüber dem Vorquartal um 97.000, was eine deutliche Reduktion des Rückgangs gegenüber den Vorquartalen bedeutet (Rückgang in Q1/2011: 174.000 Kunden). Zum Ende des zweiten Quartals 2011 beläuft sich der Prepaid-Teilnehmerbestand auf 7,32 Millionen Kunden. Der Teilnehmerbestand im sogenannten No-Frills-Bereich entspricht mit 2,05 Millionen der Anzahl des Vorquartals. Gegenüber Q2/2010 realisierte die freenet Gruppe in diesem Bereich ein Wachstum von ca. 200.000 Kunden oder knapp 11 Prozent.

Nach einem sehr guten Neukundengeschäft im Monat Juli, erwartet die freenet AG nun für das Gesamtjahr 2011 einen Verlust von weniger als 450.000 Vertragskunden (Postpaid-Kunden). Bisher ging das Unternehmen von einem Verlust von 500.000 Kunden in diesem Segment aus.

Die freenet AG steigerte im zweiten Quartal 2011 den monatlichen Durchschnittsumsatz pro Kunde (ARPU) in allen Geschäftsbereichen gegenüber dem Vorquartal. Im kumulierten Halbjahresvergleich stabilisiert sich der Postpaid-ARPU mit 23,5 Euro exakt auf Vorjahresniveau. Im ersten Halbjahr 2011 liegt der kumulierte ARPU im Prepaid-Bereich bei 3,1 Euro und im No-Frills-Bereich bei 4,6 Euro.

„Die Halbjahreszahlen beweisen, dass unsere Strategie, die auf Werthaltigkeit und konsequente Erweiterung des Produktangebots, unsere Servicekompetenz und Vertriebsstärke setzt, auch in einem international angespannten wirtschaftlichen Umfeld, erfolgreich ist“, resümiert Christoph Vilanek, Vorstandsvorsitzender der freenet AG. „Die für uns so wichtige Migration auf eine einzige Systemplattform ist dank guter Planung und dem tollen Einsatz aller Beteiligten sehr gut gelungen. Am Markt setzen wir mit attraktiven Flat-Angeboten eigene Akzente, wachsen im No-Frills-Segment gegenüber dem Vorjahresquartal um knapp 11 Prozent, und wir nutzen die Chancen im Bereich mobiles Internet mit einem Umsatzanteil von 14,4 Prozent. Das gibt Selbstbewusstsein“, Vilanek weiter.

Der freenet Konzern beschäftigt per Ende Juni des Jahres 4.069 Mitarbeiter.

Der vollständige Halbjahresbericht 2011 der freenet AG steht in Kürze unter www.freenet-group.de/investor-relations zum Download bereit.

*Free Cashflow ist definiert als Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit verringert um die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte, zuzüglich der Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen.


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